Erfahrungsbericht FSJ

1. Erfahrungsbericht FSJ (Laura Hefner)

 

Nach meinem Abitur am Karl- Ernst Gymnasium in Amorbach stand für mich lediglich fest, dass ich in der Zukunft gerne einen sozialen Beruf erlernen möchte, bei dem der Kontakt mit anderen Menschen im Vordergrund steht. Da ich seit meinem siebten Lebensjahr Handball spiele und mir das Sporttreiben sehr viel Freude bereitet, entstand das Interesse in mir, ein FSJ im Bereich Sport zu absolvieren, um Sport und Soziales zu verbinden. Deshalb bewarb ich mich beim TV Hardheim für diese Stelle. Erfreulich war es für mich dann, als mir der zuständige Einsatzstellenleiter Norbert Fürst die Bestätigung gab, dass ich dort mein FSJ ableisten kann.

Nachdem ein halbes Jahr vergangen ist, kann ich durchweg ein positives Resümee ziehen. Besonders positiv ist die Tatsache, dass ich durch diese Zeit meinen Berufswunsch Lehramt kennenlernen durfte. Dies dauerte auch nicht lange, da ich die Chance bekommen habe, drei Mal die Woche aktiv am Sportunterricht an der Walter- Hohmann- Verbundschule teilzunehmen, sei es durch Hilfestellung oder Vorführen verschiedener Übungen. Noch erfreulicher ist es für mich, dass ich in der sechsten sowie in der siebten Klasse eigene Handballeinheiten durchführen durfte und mir der Beruf Lehramt somit nähergebracht wurde. Dabei hatte ich die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu sammeln. Die Erfahrungen wurden durch Mitgestalten der Sportstunden für die erste Klasse noch erweitert, wobei mir die Lehrkräfte sehr viele Freiräume gaben, um meine Erfahrungen und Fantasien umzusetzen. Diese Fantasien und kreativen Ideen kann ich ebenso bei der frühkindlichen Sporterziehung im Gemeindekindergarten „Kindervilla Kunterbunt“ umsetzen. Es freut mich, mit den Kindern zu spielen und zu sehen, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. Sehr glücklich macht es mich, wenn ich von den Kindern dann eine positive Rückmeldung bekomme. Zu den Erzieherinnen pflege ich ebenfalls ein gutes Verhältnis, was dazu führt, dass ich mich jede Woche auf den Kindergarten freue. Nicht nur im Kindergarten werde ich miteingebunden, auch im Hort habe ich die Chance jeden Montag mitzuhelfen. Es ist sehr wichtig und interessant für mich, viele verschiedene Eindrücke in diesem Jahr sammeln zu können, weshalb es mich sehr freut, den Kindern dort bei den Hausaufgaben zu helfen und mit ihnen zu spielen, um somit auch die anderen Erzieher zu entlasten und zu unterstützen.

Meine Aufgabenbereiche im Handballverein liegen bei der Pflege der Jugend-Homepage und beim Trainieren und Coachen der Minis, der gemischten E-Jugend, sowie der weiblichen D-Jugend. Dies bietet einem jede Woche neue Herausforderungen, was niemals zu Langeweile führt. Dieser Aufgabenbereich, welcher für mich weniger Arbeit und viel mehr Spaß und Freude ist, geht allerdings weit über das Trainieren in der Halle hinaus. Dazu kommt das Begleiten, Betreuen und Coachen der Jugendspieler bei den Spielen und Spieltagen. Außerdem das Organisieren von Fahrgemeinschaften, Trikotwäsche etc. So entwickelt man sich nicht nur zwischenmenschlich weiter, sondern lernt auch seine Stärken und Schwächen besser kennen. Da die Spiele am Wochenende stattfinden und ich selbst in der Damenmannschaft der HSG Odenwald-Bauland spiele, sind die Wochenenden meist verplant. Als Trainerin der weiblichen D- Jugend habe ich mich direkt wohl gefühlt und die Einheiten haben von Anfang an funktioniert. Ebenso gut läuft es bei der gemischten E-Jugend, die ich im Gegensatz zu der D-Jugend erst zu Beginn meines Orientierungsjahres übernahm und kennenlernte. Anfangs war es etwas schwieriger, genaue Trainingseinheiten zu planen, da das spielerische Niveau sehr unterschiedlich ist. Allerdings fiel mir das dann mit jeder Einheit leichter, da ich die Kinder sehr schnell kennenlernte und alles einschätzen konnte. Bei den Minis steht der Spielspaß, die Freude an der Bewegung und dem Ball im Vordergrund, was mir als Trainer noch einmal die Möglichkeit gibt, abwechslungsreiche Einheiten in den verschiedenen Altersklassen zu halten. Interessant ist auch das Projekt „Handballer helfen Handballern“, in dem ich anderen Spielerinnen und Spielern des TV Hardheim wöchentliche Nachhilfestunden gebe.

Während meiner bis jetzt 17 von 25 absolvierten Bildungstage habe ich viele tolle Menschen kennenlernen dürfen, mit welchen manch anstrengende Einheit doch sehr spaßig und erfolgreich wurde. Ebenfalls bin ich sehr dankbar darüber, dass ich meine C-Lizenz im Bereich Handball während meines Bildungs- und Orientierungsjahres mit Erfolg absolvieren durfte.

 

Zusammenfassend lässt sich nach einem guten halben Jahr sagen, dass es mir riesigen Spaß bereitet, ich durchweg positiv zurückblicke und mich deshalb auf das freue, was noch vor mir liegt.

Erfahrungsbericht FSJ

2. Erfahrungsbericht FSJ (Jannik Huspenina)

 

Ich blicke nun auf mein FSJ zurück und kann es so wie in dem 1.Erfahrungsbericht nur gutheißen, dass ich es gemacht habe. Viele großartige Erinnerungen und Erfahrungen durfte ich mitnehmen.

In den Sommermonaten war es schön mit den Kindern/Jugendlichen raus zu gehen und auch mal draußen Sport zu treiben.

Mir persönlich hat es Spaß gemacht jeden Tag in die Schule, Kindergarten oder den Hort zu gehen. Auch die berufliche Frage, was ich nach dem FSJ mache, konnte ich während der Zeit in der Schule klären. Anstatt wie zu Beginn des Jahres angenommen, werde ich nun nicht Realschullehramt, sondern Grundschullehramt studieren, da mir die Arbeit mit den jüngeren Kindern mehr Spaß gemacht hat.

Während der Zeit in der Schule wurde mir bewusst was es eigentlich heißt Lehrer zu sein. Man muss das perfekte Mittel zwischen streng und locker finden und darf von keinem zu viel haben. Aber das gilt nicht nur in der Schule, sondern auch für Kindergarten, Hort und Trainingsbetrieb.

So war es am interessantesten die andere Seite zu sehen. Und die Lehrer/Erzieher als Menschen kennen zu lernen und nicht als strenge Frau/Mann, der mir nur Aufgaben gibt und mir sagst was ich nicht machen soll.

 

Nun ist es aber auch Zeit mich für alles zu bedanken und da gilt der größte Dank natürlich meinem Chef, Norbert Fürst sowie dem TV Hardheim Handball ohne die ich dieses FSJ nicht machen hätte können.

Aber auch den Lehrern, Erziehern und Eltern bin ich sehr dankbar! Sei es mal ein Tipp, Vertrauen oder nur Gespräche über ihren Beruf, alles hat mir geholfen meinen eigenen Weg zu finden und meine Berufsauswahl so zu wählen, wie ich es jetzt habe.

 

Erfahrungsbericht FSJ

1.FSJ Erfahrungsbericht(Jannik Huspenina)

 

Nach meinem Abitur auf dem technischen Gymnasium in Buchen stand für mich relativ früh fest, dass ich Lehramt studieren wollte. Allerdings war ich mir unsicher bezüglich der Schulart. Daher habe ich mich sehr über die Zusage für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport (FSJ) bei dem TV Hardheim gefreut, um zusätzlich herauszufinden welche Schulart am besten zu mir passt.

Dank dem FSJ bekomme ich nun einen großen Einblick in die Grund- und Realschule. Dies hat mir bei der Entscheidungsfrage bisher sehr geholfen. Jedoch bin ich nicht nur in der Schule, sondern auch im Hort, Kindergarten und als Nachhilfelehrer tätig. Freitag mittags trainiere ich außerdem die Minis und Dienstag nachmittags die E-Jugend des TV Hardheim. So werde ich jede Woche aufs Neue herausgefordert und ich kann sagen, dass mir bisher alles sehr viel Spaß macht.

In der Grundschule darf ich die jeweiligen Sportstunden, die mit Bällen zu tun haben, planen und durchführen, was mich in meiner Kreativität fordert und mir zu gleich hilft den Beruf als Lehrer besser kennen zu lernen. In der Realschule habe ich in den letzten Wochen die Regie im Sportunterricht übernommen und durfte mit den Jungs der 7. Klasse mehrere Handballeinheiten durchführen. Hier bin ich auch dem betreuenden Lehrer sehr dankbar, der mir die Chance gegeben hat, in den Sportlehrer Beruf reinzuschnuppern.

Was den Handball betrifft, gibt es jede Woche neue Herausforderungen, die mich in meiner persönlichen Entwicklung weiterbringen. Als Trainer der E-Jugend möchte ich den Spielern ein tolles Jahr bieten und ihnen vor allem bei ihrer Entwicklung als Handballer weiterhelfen. Ähnlich ist es bei den Minis: Hier steht der Spielspaß, die Freude an der Bewegung und dem Ball noch mehr im Vordergrund als das eigentliche Handballspiel. Auch die Pflege der Jugendhomepage fällt in meinen Aufgabenbereich. In dem Projekt „Handballer für Handballer“ unterstütze ich andere Handballer vom TVH mit wöchentlichen Nachhilfestunden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich durchweg positiv auf das vergangene halbe Jahr zurückblicke und mich umso mehr auf das Bevorstehende freue.

 

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