Erfahrungsberichte FSJ

1. Erfahrungsbericht (Thomas Farrenkopf)

Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Sport - Teil 1 

 

Informationen über den Freiwilligen:

Name: Thomas Farrenkopf

Alter:   19 Jahre

Schulischer Werdegang:    Abitur 2009 am 

Burghardt-Gymnasium, Buchen

Profil-/Neigungsfächer:         Biologie/Sport

 

 

 

Jede Schülerin und jeder Schüler muss sich früher oder später die Frage stellen:

 

Wie geht es nach der Schule für mich weiter? Was mache ich danach?

 

Die Zukunftsaussichten nach 13 Jahren Schule sind vielfältig. Das Richtige für sich selbst zu finden ist jedoch schwierig und bereitet vielen Abiturienten Kopfzerbrechen. Während sich die Damen sofort mit der Entscheidungsfindung im Labyrinth aus Beruf, Ausbildung, Uni, BA, FH, PH etc. beschäftigen können, wartet auf viele männlichen Vertreter noch eine Hürde durch das deutsche Grundgesetz:

 

 

 

Die allgemeine Wehrpflicht. So sah auch ich mich eines Tages mit der Einladung zur Musterung konfrontiert. Jedoch war für mich im Vorfeld bereits klar, dass ich keinen Wehrdienst ableisten werde, da ich von der FSJ-Einsatzstelle des TV Hardheim(TVH) erfahren hatte. Der Jugendleiter der Handballabteilung und Initiator des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport in Hardheim, Norbert Fürst, machte mich schon früh auf dieses Bildungs- und Orientierungsjahr aufmerksam. Schnell wurde mir bei unseren Gesprächen klar, dass eine solche Vielfalt an persönlichen Entwicklungschancen wohl weder bei der Bundeswehr, noch bei einem regulären Zivildienst zu finden seien, weshalb ich mich auch frühzeitig für das FSJ im Sport beim TV Hardheim entschied und zusagte.

 

 

 

Drei Monate, d.h. ein Viertel meiner Zeit als „FSJ’ler“ sind bisher vergangen und ich möchte an dieser Stelle eine kurze Zwischenbilanz ziehen. Die gute Vorbereitung durch N. Fürst machte mir den Start am 01.09.2009 relativ leicht. Langsam wurde ich an die verschiedenen Aufgabenfelder herangeführt und vor diesem Hintergrund auch den Verantwortlichen in den einzelnen Institutionen vorgestellt. Des Weiteren darf ich auch den Umgang mit und die Aufnahme meiner Person als sehr positiv bewerten. Ganz gleich ob in der Schule, im Kindergarten oder aber innerhalb des Vereins, auf eine respektvolle und gute Behandlung kann ich bisher überall zurückblicken. Hierfür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

 

 

 

Nach wenigen Wochen, hatte sich dann für mich ein relativ fester Stundenplan ergeben, der meine Aufgaben in einer 38,5 Stunden-Woche fixierte. Während ich so morgens überwiegend in der Schule oder dem Kindergarten beschäftigt bin, stehen am Mittag administrative Vereinsarbeiten auf dem Programm, sowie die Betreuung der männlichen D-Jugend. Insgesamt zwei Wochen durfte ich mittlerweile bereits auf der Sportschule Schöneck in Karlsruhe-Durlach verbringen. Zum einen, das FSJ-Einführungsseminar, bei welchem uns, d.h. rund 20 Mit-FSJ’ler und mir, Grundlegende und Wissenswerte Informationen bezüglich des Bildungs- und Orientierungsjahres vermittelt wurden. Zum anderen den Grundlehrgang meiner C-Trainer Lizenz-Ausbildung. Sowohl der Aufbau-, als auch der Prüfungslehrgang werden im Laufe der Monate noch folgen. Auch das Abschlussseminar des Freiwilligen sozialen Jahres im Sport wird sicherlich ein Ereignis in der Zukunft, auf das ich mich freuen kann.

 

 

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass meine Erwartungen an dieses Jahr bisher nicht enttäuscht wurden. Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich, wie ich dies im Vorfeld erhofft hatte und ich freue mich auf die weiteren neun Monate.